Der Ursprung des Golfsports ist umstritten, die meisten Experten tendieren dazu, den Ursprung des Golfsports den Schotten zuzuschreiben. Andere sehen den Ursprung dieser Sportart in Holland, Frankreich oder Belgien. Selbst den Ägyptern, Römern, Japanern, Koreanern oder Chinesen wird der Ursprung des Golfsports zugeschrieben.

Ganz egal, wem nun die Erfindung des Golfsports zugesprochen wird, eines war von Anfang an und ist heute noch unumstritten mit dem Golfsport verbunden. Die Rede ist von den vielen auf der Welt vorhandenen Golfclubs.

Ein wichtiger Grund für die Gründung von Golfclubs war, dass der Bau und der Unterhalt eines Golfplatzes sehr kostspielig sind. Die Kosten für den Golfplatz wurden auf die Mitglieder umverteilt, die eine relativ hohe Aufnahmegebühr und einen ebenfalls nicht unerheblichen Jahresbeitrag leisten mussten. Außerdem war die Ausrüstung zur Ausübung dieses Sports schon immer sehr teuer.

Aus all diesen Gründen war die Mitgliedschaft in einem Golfclub bis in das 20. Jahrhundert hinein nur sehr reichen Menschen möglich, das war in der Vergangenheit zunächst nur der europäische Adel zu dem sich im Lauf der Geschichte nur allmählich das immer einflussreicher und wohlhabender werdende Bürgertum hinzu gesellte. Dabei verwundert es nicht, dass sich so gut wie alle Golfclubs aufgrund der Mitgliederstruktur von Anfang an zu den elitären Vereinigungen zählten, die sich ganz eindeutig von den einfachen Leuten distanzierten.

Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte sich Golf zu einem Breitensport entwickeln. Dieser Entwicklung ist es zu verdanken, dass neben öffentlichen Golfplätzen auch die Anlagen vieler privater Golfclubs mittlerweile auch für Nicht-Mitglieder zugänglich sind.